Gesundheit
und Soziales haben in der Hansestadt Lübeck eine lange Tradition. Das
Heiligen-Geist-Hospital (heute: Museum und Ausstel- lungshalle) wurde bereits im 13.
Jahrhundert erbaut. Damit ist es eine der ältesten Sozialeinrichtungen Europas - eines
von vielen Beispielen für den historischen Gemeinsinn Lübecker Kaufleute.
Aber auch die Verantwortlichen in Politik
und Verwaltung trugen bisher stets zur Förderung von Gesundheitswesen, sozialer
Unterstützung und Verantwortung bei. So war es die damalige Freie und Hansestadt Lübeck,
die als erster Bundesstaat den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag 1919 eingeführt hatte.
Diese beispielhafte Entwicklung wurde allerdings 1933 unterbrochen. 1937 folgte der
nächste Einschnitt, als Lübeck in Schleswig-Holstein eingemeindet wurde, wohl da der
"Diktator des 1000-jährigen Reiches" zuvor in Lübeck keine Wahl- propaganda
abhalten durfte. Lübeck hat das Schicksal überlebt, es geht weiter, auch wenn ein Trauma
an der Seele nagt.
Heutzutage verfügt Lübeck, wie
natürlich auch viele anderen Groß- städte, über alle modernen Gesundheits- und
Sozialeinrichtungen. Alle Arten an niedergelassenen Ärzten und 5 Krankenhäuser, bei
denen als größtes Haus in erster Linie die Medizinische Universität zu nennen ist, sind
vorhanden. Dazu kommen noch 8 städtische Alten- und Pflegeheime, neben zahlreichen
privaten Betrieben, die sich um das gesundheitliche Wohl kümmern sowie ca. 120
Kindertagesstätten. Öffentliche, kirchliche und private Anlaufstellen, wie auch
Selbsthilfe- gruppen, helfen bei allen erdenklichen Problemlagen. Auch die natürliche
Umgebung, mit zahlreichen Natur- und Landschaftsschutz- gebieten, in kurzer Entferung zur
Ostsee, zusätzlich mit der Infrastruktur von 4 Schwimm- und 6 Freibädern sowie rund 150
Sport- vereinen, kann das Wohlbefinden steigern.
Einige der wichtigsten Ansprechpartner
für Ratschläge und Hilfen in Lübeck, u.a. auch in gesundheitlichen und sozialen
Angelegenheiten, finden Sie unter Aktuelles
und Service. |
Links 
Das Eingangsportal des
Marienkrankenhauses
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